Septemberdult 2010 - Im neuen Gewand

 

Von König Ludwig dem Bayern wurde im Jahr 1323 ein dreiwöchiger Markt an Pfingsten ins Leben gerufen. Ende des 14. Jahrhunderts entwickelte sich daraus eine Mai- und Septemberdult.
Gemäß dieser alten Tradition lädt auch in diesem Jahr wieder die Septemberdult dazu ein, sich vom bunten Treiben, dem Markt, der großartigen Kulisse des herzoglichen Schlosses und der Geselligkeit inspirieren zu lassen. Um der jahrhundertealten Tradition gerecht zu werden wird neuerdings der Schlosshof mit einbezogen. Hier wird es einen kleinen Kunsthandwerkermarkt geben und in Verbundenheit mit der Ingolstädter Weinkultur werden Weine aus verschiedenen Gebieten angeboten. Dazu werden auch entsprechende Speisen, wie italienische Antipasti gereicht.

 

Auf dem von Bäumen umrahmten Paradeplatz wird es einen anspruchsvollen Warenmarkt geben. Rustikale Holzbuden und Marktstände mit weiß/blau gestreiften Dächern bilden das neue Gesicht des Warenmarktes. Hier findet man allerlei für den täglichen Bedarf. Stahl-, Glaswaren, Bürsten, Porzellan, Tischdecken, Strickmoden und Strumpfwaren laden zum Schauen und Kaufen ein.
Betritt man von der Ludwigstraße den Paradeplatz, so stößt man zur Rechten zu aller erst auf den „Messermo“, den Messer- und Scherenschleifer. Nur wenige Schritte weiter, befindet man sich mitten im Markt. Süßwaren-, Backwaren-, Wein- und Bowlestände, sowie Imbissbuden sorgen für das leibliche Wohl der Besucher. Auf einem Karussell können die Kleinen einige Runden drehen.

 

Zum Auftakt der Septemberdult, am 11. September und am Sonntag, den 12. September findet ab 11 Uhr Blumenbinden mit Verkauf der gebundenen Gestecke statt, zudem wird ein Holzdrechsler im Zeughauskeller sein Handwerk vorstellen. Auch lädt am Eröffnungstag die Stadt Ingolstadt zur „Nacht der Museen“ ins Bayerische Armeemuseum ein. Am Samstag, den 11. September wird um 11 Uhr die Dult durch Kulturreferent Gabriel Engert eröffnet.